JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

17. November 2010

Wunder geschehen, Teil 1

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Wunder passieren gar nicht so selten. Eigentlich kommen sie wunderbar oft vor, nur dass man sie verwunderlicherweise als selbstverständlich hinnimmt:
Zum Beispiel, dass Luke überhaupt zu uns gekommen ist: Mitten im Januar, dem dunkelsten Monat. In einer Wohnung direkt an der Greifswalderstraße, der Autobahn vom Prenzlauerberg. Nur 6 Monate nach Leas Geburt, während ich noch stillte. In einer Zeit, in der wir nicht wussten warum wir da waren wo wir waren, ob wir dort bleiben würden und wo es denn sonst hingehen könnte. An diesem Tiefpunkt wurde ich schwanger. Ein bisschen bekloppt – und: ein Wunder. Das weiß ich aber erst seit der Zeit mit Luke auf der Intensivstation, wo ich jede Sekunde auf ein Wunder gewartet habe, das scheinbar nicht eintreffen wollte. Jetzt sehe ich, dass ich nicht vergeblich auf ein Wunder gewartet habe, sondern dass das eigentliche Wunder ja bloß schon geschehen war.

Und meine neue spirituelle Lehrerin Nena gibt mir da schon seit den 80ern recht:

lalala… Wunder geschehen
ich hab`s gesehen
es gibt so vieles was wir nicht verstehen
Wunder geschehen
ich war dabei
wir dürfen nicht nur 
alles glauben was wir sehen

lalala…

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