JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

23. Juni 2009

Home. Hospital. Hotel.

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Was ist schon eine Hausgeburt in Indien, wenn man auch in einem Hotel zur Welt kommen kann? Das dachte sich zumindest die kleine Lea Abhaya:

„Zuhause ist es mir definitiv zu laut. Hochzeit ist ja schön, aber bitte nicht nebenan. Und nicht für 7 Tage. Und außerdem kann ich Konkurrenz-Events jetzt auch nicht gebrauchen.
Im Krankenhaus offeriert man mir lediglich einen Kaiserschnitt. Was für mich als Prinzessin standesgemäß natürlich nicht in Frage kommt. Hmmh, was dann? Ah, wie wärs mit Hotelbirth. Fängt auch mit H an und scheint recht komfortabel: immer frische Bettlaken, Badewanne, Klimaanlage … ja, das klingt gut. Also schnell einchecken. Denn dann komme ich am 16.06.2009 zur Welt, habe als Lebenskarte die Liebenden und meine Fruchtwasserblase platzt zusammen mit dem monsunbehangenen Himmel. Ja, das ist der richtige Geburtsmythos für ein Nomadenkind wie mich.“

Und so hinterließ der kleine Dickschädel seinen unverwechselbaren Footprint.
Um 03:13. Im Hiltop Palace Hotel. Zimmer 413.

lea_abhaya_footprint.jpg

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