JUST A DIARY Katharina Middendorf’s Blog

5. Mai 2008

Panjabi Mc In Da House.

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In our house.

Denn unsere indischen Nachbarn (Mitarbeiter bei Air India) haben uns zum Birthday-Layover eingeladen.

Wir klingeln. Hört keiner. Der Bass kriecht durch die Türritzen. Das Haus bebt. Die Tür ist offen. Boarding. Kaum erblickt man unsere leuchtend weißen Gesichter im Partydunkel, geht auch schon das Licht an. Spotlight. Wir werden von der cabin crew empfangen, als hätten wir Indien von den Briten befreit… Hände schütteln, schweißnasse Körper drücken, bunte Hütchen aufsetzen, Wodka statt Wasser trinken („Do you like some wodca?“, „Yes nice, some water please“ …).


Die FlugbegleiterInnen sitzen repräsentativ auf ihren Jump-Seats am Ein- bzw. Ausgang. Die männliche Crew bringt währenddessen das Partyschiff mit seinen zwei einzigen europäischen Passagieren zum Schaukeln. Ich frage nach Panjabi Mc, (wenn ich auch nicht weiß, wer das Land in dem ich gerade lebe regiert- so kenne ich wenigstens den rappenden Nationalstar), was mich kurzzeitig zur Heldin des Abends macht. Bei „Hare Ram hare Krishna“ von Bhool Bhulaiya sind dann alle Anschnallzeichen erloschen und keiner mehr auf seinen Sitzen…

Nach kurzem aber heftigen Höhenflug sind wir ready for landing und erreichen gut durchgeschüttelt unsere kühle und ruhige Homebase.

http://www.pmcrecords.com
http://de.wikipedia.org/wiki/Panjabi_MC

http://de.youtube.com/watch?v=UJ7IKFEMV7U

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